Was sind Faszien?

Der Begriff Faszie ist vom lateinischen Wort “fascia” (Binde oder Bandage) abgeleitet und ist umgangssprachlich unter dem Begriff Bindegewebe bekannt.
Seit dem ersten internationalen Faszienkongress im Jahr 2007 in Boston ist der neue Begriff Faszie in aller Mund und steht im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen.

Der Begriff Faszie ist vom lateinischen Wort “fascia” (Binde oder Bandage) abgeleitet und ist umgangssprachlich unter dem Begriff Bindegewebe bekannt. Seit dem ersten internationalen Faszienkongress im Jahr 2007 in Boston ist der neue Begriff Faszie in aller Mund und steht im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen.

Wie muss man sich die Struktur einer Faszie vorstellen?

Die Faszienstruktur lässt sich sehr gut am Beispiel einer Orange beschreiben. Eine Faszie ist wie eine feine, weiße Faser, welche die einzelnen Orangenstücke fest zusammenhält und die einzelnen Schnitze im Innern umhüllt und voneinander abtrennt. Menschliche Faszien sind feine, zähe bindegewebige Häute, die wie ein dreidimensionales Netz unseren gesamten Körper durchziehen. Sie umhüllen alle Muskeln, Knochen, Organe und Nervenzellen im Körper und sorgen dafür, dass bei jeder Bewegung die einzelnen Körperteile aneinander vorbeigleiten und ihre Position nicht verlassen. Zusätzlich fungieren Faszien als Boten zwischen den Muskelfasern und ermöglichen es uns so, unsere Muskelkraft zu nutzen. Dabei wird die Spannungsenergie zwischen den Sehnen und Knochen gespeichert und bei Entspannung schlagartig freigegeben.

Unsere Faszien enthalten Fibroblasten. Diese produzieren verschiedenste biochemische Stoffe wie Elastin und Kollagen (Kollagenfasern). Während Elastin für die Geschmeidigkeit und Dehnbarkeit unseres Gewebes verantwortlich ist, verbinden sich die Kollagenfasern zu festen Strängen. Somit sorgen Faszien für Halt und Festigkeit und zugleich für Beweglichkeit und Flexibilität unseres Körpers.

Wo sind Faszien im Körper?

Faszien lassen sich grundlegend in drei unterschiedliche Arten untergliedern. Diese lassen sich jedoch nicht voneinander trennen.Sie bilden ein zusammenhängendes Netz durch unseren Körper und gehen nahtlos ineinander über. Sie können dabei sehr dünn oder auch bis zu mehrere Millimeter dick sein.

1. Oberflächliche Faszien
Oberflächliche Faszien befinden sich direkt unter der Haut und tragen den Hauptteil der Mechanorezeptoren in sich. Sie fungieren als Kommunikationssystem und sorgen für einen guten Stoffwechsel und Flüssigkeitsaustausch.

2. Tieferliegende Faszien
Tieferliegende Faszien umschließen die Muskulatur, Knochen und Gelenke sowie Sehnen, Bänder und Kapseln. Dabei sorgen sie für Stabilität und geben kontinuierlich Rückmeldung über die Position des Körpers im dreidimensionalen Raum.

3. Viszerale Faszien
Die viszeralen Faszien umhüllen die inneren Organe und sorgen dabei für deren Befestigung und Stabilität im Körper, sodass diese auch bei Bewegungen an Ort und Stelle bleiben.

Was macht Faszien so besonders?

Faszien sind mit sympathischen Nervenendigungen besetzt und stellen somit eine ständige Kommunikation zwischen den Muskeln und Organen, dem Vegetativen Nervensystem und unserem Gehirn her. Zudem besitzen Faszien deutlich mehr Schmerzrezeptoren und Bewegungssensoren als Muskeln und Gelenke. So ist es nicht verwunderlich, dass oft verklebte und verhärtete Faszien Auslöser akuter und chronischer Schmerzen sind. Neueste wissenschaftliche Ultraschall-Studien lieferten zudem die bahnbrechende Erkenntnis, dass es Faszien möglich ist, sich unabhängig von Muskeln zusammenzuziehen und als unabhängiges System auf Stress, Schock und Angst zu reagieren. Dabei speichern sie u.a. Wahrnehmungen in Stress- und Schmerzerinnerungen. Auch deswegen werden Faszien häufig als das größte Sinnesorgan des Menschen beschrieben.

Was kann ich bei Faszienschmerzen tun?

Verklebte und verhärtete Faszien können ausstrahlen und Schmerzen erzeugen. Um derartige Verklebungen und Verhärtungen zu lösen, empfehlen wir Ihnen zweierlei Maßnahmen.

1. Bewegung und Sport
Verklebungen und Verhärtungen von Faszien sind häufig das Resultat geringer Bewegung oder gleichförmiger Bewegungsabläufe im Alltag. Gleichförmige Bewegungsabläufe finden sich häufig im Berufsalltag – so bspw. das Bedienen einer Tastatur oder Computer-Maus. Bewegung und Sport schaffen hier schnelle Abhilfe und lassen die Faszien wieder geschmeidig werden. Besonders gut eignen sich Yoga und Thai Qi.

2. Selbsttherapie mit dem Fascia-ReleaZer® und Deep-ReleaZer®
Durch Selbstbehandlungsmaßnahmen kann verklebtes und verhärtetes Fasziengewebe wieder an Geschmeidigkeit und Elastizität gewinnen. Zur ganzheitlichen Behandlung aller Faszienarten entwickelte Christopher-Marc Gordon den Fascia-ReleaZer mit Deep-ReleaZer. Zur Lösung von Verklebungen und Verhärtungen kombiniert die instrumenten-gestützte Behandlung Druck- und Drehbewegung unter Nutzung unterschiedlicher Kanten mit sanfter und zugleich tiefgehender Vibration.

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Der Begriff Faszie ist vom lateinischen Wort „fascia“ (Binde oder Bandage) abgeleitet und ist umgangssprachlich unter dem Begriff Bindegewebe bekannt. Seit dem ersten internationalen Faszienkongress im Jahr 2007 in Boston, u.a. mit Faszienexperte Dr. Robert Schleip, ist der neue Begriff Faszie in aller Mund und steht im Mittelpunkt zahlreicher Forschungen.

Woraus bestehen Faszien?

Faszien sind feine, zähe bindegewebige Häute, die wie ein dreidimensionales Netz unseren gesamten Körper durchziehen. Die menschlichen Faszien umhüllen alle Muskeln, Knochen, Organe und Nervenzellen im Körper und sorgen somit dafür, dass bei jeder Bewegung die einzelnen Körperteile aneinander vorbeigleiten und an ihrem Platz bleiben. Zusätzlich fungieren Faszien als Boten zwischen den Muskelfasern und sorgen dafür, dass wir die Muskelkraft überhaupt erst nutzen können. Dabei wird die Spannungsenergie zwischen den Sehnen und Knochen gespeichert und bei Entspannung schlagartig wieder freigegeben.

In den Faszien enthalten sind u.a. sogenannte Fibroblasten. Sie produzieren unterschiedliche biochemische Stoffe, wie Elastin und Kollagen (Kollagenfasern). Elastin sorgt für Geschmeidigkeit und Dehnbarkeit, die Kollagenfasern hingegen verbinden sich zu festen Strängen. Faszien sorgen somit für Halt und Festigkeit, aber auf für Beweglichkeit und Flexibilität.

Wo sind Faszien im Körper?

Faszien können grob in drei unterschiedliche Arten eingeteilt werden:

1.       Oberflächliche Faszien

Oberflächliche Faszien befinden sich direkt unter der Haut und dienen als Puffer. Wissenschaftler vermuten, dass die oberflächliche Faszie als Kommunikationssystem fungiert und somit Schmerzen, die wir im unteren Rücken empfinden von einer Verspannung im Oberschenkel oder im Nackenbereich ausgelöst werden kann.

2.       Tieferliegende Faszien

sie umschließen die Muskulatur, Knochen und Gelenke, sowie Sehnen, Bänder und Kapseln. Insbesondere besitzt die tiefe Faszie zahlreiche Nervenenden, die Signale an das Gehirn senden.

3.       Viszerale Faszien

Die Hauptaufgabe viszeraler Faszien ist die Befestigung der inneren Organe im Körper, sodass diese auch bei Bewegungen an Ort und Stelle bleiben.

Die unterschiedlichen Faszienarten sind jedoch nicht voneinander zu trennen. Sie bilden ein zusammenhängendes Netz durch unseren Körper und gehen nahtlos ineinander über. Sie können dabei sehr dünn oder auch bis zu mehreren Millimeter dick sein. Zusätzlich sind sie mit sympathischen Nervenendigungen besetzt und stellen somit eine ständige Kommunikation zu unserem Autonomen Nervensystem und unserem Gehirn her, beispielsweise zu unseren Muskeln, Organen oder der Atmung. Daher spricht man bei den Faszien auch von dem größten Sinnesorgan des Menschen. Sie speichern Wahrnehmungen und sammeln dadurch Erinnerungen wie beispielsweise Schmerzen oder Stress.

Wie muss man sich eine Faszie vorstellen?

Zur besseren Vorstellung der Faszie, lässt sie sich am Beispiel einer Orange sehr gut beschreiben. Sie ist die feine, weiße Faser, die die einzelnen Orangenstücke fest zusammenhält und die einzelnen Schnitze im Inneren voneinander trennt und umhüllt.

Was macht Faszien so besonders?

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse erlauben es uns Faszien unter dem Ultraschall zu betrachten. Viele bahnbrechende Erkenntnisse konnten gewonnen werden. Wie beispielsweise, dass Faszien sich unabhängig von Muskeln zusammenziehen können und sie deutlich mehr Schmerzrezeptoren und Bewegungssensoren als Muskeln und Gelenke besitzen. Kein Wunder also, dass oft verklebte Faszien Auslöser für chronische Schmerzen sind.

 

Was kann ich bei Faszienschmerzen tun ?

Die Schmerzen entstehen durch Ausstrahlungen von verklebten  Faszien.  Um die Verklebung zu lösen empfehlen wir folgende Therapien:

Bewegung und Sport 

Bewegung und Sport sind eine mögliche Faszien-Therapie. Meist ist es zu wenig Bewegung im Alltag oder zu gleichförmige  Bewegungsabläufe die Faszien verkleben lassen. Wie beispielsweise langes, sitzendes Arbeiten am Computer, wo auch die Hand immer gleiche Bewegungen mit der Maus ausführt.  Bewegung und Sport schaffen hier schnell Abhilfe und lassen die  Faszien wieder geschmeidiger werden. Besonders gut eignen sich Yoga und Thai Qi.

Selbsttherapie mit dem Fascia-ReleaZer

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